Mai
- Allgemeines – Mitte Mai sind die „Eisheiligen“- ab diesem Datum wird voraussichtlich nicht mehr mit Nachtfrösten zu rechnen sein. Von daher kann man ab Mitte Mai all seine Pflanzen in die Beete pflanzen. Die Bodentemperatur sollte um die 12 Grad betragen. Also, demnächst raus mit all den Tomaten, Kürbissen, Melonen;) Wer ganz sicher gehen will wartet bis Ende Mai mit den sehr empfindlichen Pflanzen wie Paprika und Dahlien.
- Aussaat – keine Angst – ist noch nicht zu spät, die meissten Gemüse & Blumen zu säen. Jetzt sogar direkt in die Beete! Und wer noch ein paar Plätze frei hat: unsere Gartenfreundin Lea Haier hat ein paar Samentütchen gespendet zur Verlosung. Bitte unter dem Kontaktformular auf unserer Homepage eine Mail schreiben mit der Antwort von dieser Frage: Was ist ein „Berliner Aal“? Gutes altes regionales Saatgut findet man übrigens zum Beispiel unter https://vern.de/ . Dieser Verein beschäftigt sich auch mit der Problematik der Saatgut-Gesetze, für uns Hobbygärtner ausgesprochen wichtig!
- Obstbäume & Sträucher – Die Baumscheiben von Gras befreien, besonders junge Bäume leiden unter der Konkurrenz von Gras und starken Unkräutern. Auf der Baumscheibe kann man stattdessen Sommerblumen wie Kapuzinerkresse säen oder genügsame Stauden wie Fetthenne. Junge Bäume brauchen die ersten 3-4 Jahren auch unbedingt Wasser bei Trockenheit.
- Insektenschutz – „Mähfreier Mai = NoMowMay“: „eine einfache Methode um das Wohlergehen der Insekten durch Erhöhung des Nektar- und Pollenangebot zu verbessern, ist eine Mähpause im Mai. Werden im Rasen Gänseblümchen, Klee und Co. geduldet, trägt dies bereits zum Insektenschutz bei. Wer nicht die gesamte Rasenfläche spriessen lassen möchte, kann einzelne Mäh-Inseln stehen lassen. Das Konzept der Mäh-Inseln bezieht sich darauf, kleine Bereiche im Garten zu belassen, anstatt sie komplett zu mähen. Indem wir solche Bereiche im Garten belassen, bieten wir Insekten einen geschützten Raum, um Nahrung zu finden und sich fortzupflanzen. Es ist eine einfache aber effektive Möglichkeit.“(Bund der Kleingärtner, Homepage)
- Igelschutz – „Kleingartenanlagen sind im Siedlungsgebiet ideale Lebensräume für ihn, wenn sie gut miteinander vernetzt sind. Es hilft dem Igel, regelmäßige Durchgänge zwischen Gärten und zu angrenzenden Grünflächen zu schaffen, die ungefähr 13 mal 13 Zentimeter groß sind. So spart er viel Energie auf seinen nächtlichen Streifzügen, indem er keine Umwege laufen muss. Bei der Suche nach Nahrung in Form von Insekten, Würmen u. ä. kann ein Igel in einer Nacht bis zu drei Kilometer zurücklegen. Eine Gefahr stellen ungesicherte Gartenteiche und Schächte dar, die mit Ausstiegsmöglichkeiten gesichert werden sollten.“(Homepage Bund der Kleingärtner).
- mehr Infos gibt es beim Bundesverband deutscher Gartenfreunde e.V. https://kleingarten-bund.de/gartentipps/

